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Weinmessen 2024

Auch in diesem Jahr sind wir wieder in verschiedenen Städten, um unsere Weine vorzustellen. Neben unseren üblichen Weinmessen in Kiel, Bochum und Bremen besuchen wir dieses Jahr auch die Weinmesse in Leipzig. Wenn Sie Interesse an einem unverbindlichem Verkosten unserer Weine haben, dann wäre das eine ideale Gelegenheit.

Weinmesse Kiel vom 23.02.-25.02.

Weinmesse Leipzig vom 01.03.-03.03.

Weinmesse Bochum vom 15.03.-17.03.

Weinmesse Bremen vom 22.03.-24.03

Für weitere Info´s bzw. die Ticketbestellung klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link.

Wine-Weekend 2024

Für das laufende Jahr planen wir aktuell unser jährliches Wine-Weekend. Als eine Art „Tag der offenen Tür“ wird diese Veranstaltung gerne von unseren Kunden angenommen, um exklusive Einblicke in das Weingut zu erhalten. Empfehlenswet ist hier auf jeden Fall die Weinwanderung mit anschließender Kellerführung. Bevor es aber gleich zu weiteren Details geht, hier erstmal das Wichtigste: Das Datum.

Unser Wine-Weekend findet am 19. und 20. Juli 2024 statt.

Am Freitag, den 19. geht es als entspannte Afterwork-Veranstaltung ab 17:00 Uhr los. An diesem Tag kann in ruhiger Atmosphäre nach belieben unser Wein- und Sektangebot probiert werden. Danachgibt es Livemusik von dem Mann, der mittlerweile zu unserem Wine-Weekend gehört, wie der Merlot „Hell gekeltert“ zu unserem Sortiment: Steven McGowan. Viele werden sich an den symphatischen Iren noch von unseren letzten Wine-Weekends erinnern. Ausgestattet mit Gitarre, Bass Drum und seiner kraftvollen Stimme sorgt er für eine mitreißende Atmosphäre. Ganze 4 Stunden (von 20- 24 Uhr) wird er die Hits aus Rock’n Pop covern.

Am Samstag, den 20. starten wir schon ab ca. 14 Uhr. Auch hier wird unsere gesamtes Wein- und Sektangebot zu verkosten sein. Die Besonderheit an dem Tag ist die Weinwanderung mit anschließender Kellerführung. Dabei geht es erst in die Weinberge. Dort wird dann der Wein direkt vor dem Weinberg probiert. Dazu gibt es Info`s zu Klima, Geografie und Landwirtschaft. Anschließend geht es in den alten Holzfasskeller. 60 Jahre alte Holzfässer warten dort auf Sie – genauso wie der Inhalt der Fässer. Natürlich gibt es auch hier eine kleine Probe direkt aus dem Fass. Dauer der Führung ca. 2-2,5 Stunden (Start 15:00 im Weingut). Abends gibt es wieder Livemusik. Hier wird Stefan Walzer den Abend mit Keyboard und seiner Stimme begleiten. Sein Augenmerk liegt auf Classic-Rock, POP und den Charts. Songwünsche sind ausdrücklich erwünscht.

An beiden Tagen gibt es natürlich Essen von Blue-Food, sowie unseren Weinausschank und Weinverkauf. Wenn Sie an einer Unterkunft für das Wochenende interessiert sind, schreiben Sie uns gerne an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Foto von Jana Thart

Der Jahrgang 2023

Die Weinernte des 2023er Jahrgangs ist nun gut ein Monat her und erst jetzt komme ich dazu ein kleines Resumé zu schreiben. Eines vorne weg: der 2023er Jahrgang hat es in sich gehabt. Eine extrem kurze Erntezeit mit großen Aufgaben, aber auch wunderschönen neuen Projekten sind Endergebnis des neuen Jahrgangs. Aber der Reihe nach: Wie fing das Weinjahr eigentlich an?

Ein Blick aufs Wetter:
Dank des Regens in der Winter- / Frühjahrsperiode haben sich die Grundwasserreserven wie gut aufgefüllt, sodass mit ausreichend Wasser in die Vegetationsperiode gestartet wurde. Während der Reblüte Ende Mai war es dann recht warm. Das hatte zu Folge, dass viele Fruchtansatze gut durchblühten und sich viele Beeren gebildet hatten. Der Sommer war -mittlerweile schon unüberraschend- viel zu heiß und trocken. Bis zum Sommer, also Ende Juli sah es wieder nach einem sonnenverwöhnten Jahrgang mit stabilem Ertrag aus. Doch dann kam der August… und es wurde regnerischer. Mit ca. 150L Regen im August herrschte dann plötzlich ein Überangebot von Wasser. Die Beeren saugten sich kräftig voll, wuchsen und wuchsen… bis schließlich einige davon aufplatzten. Daraus kann wiederum schnell Fäulnis entstehen. Und wenn dann die feucht-warme Witterung anhält, fühlt sich die Essigfliege umso wohler. Doch das ist leider nichts Gutes. Denn die Essigfliege kann den Saft einzelner Beeren in Essig verwandeln.

Doch wir hatten noch ein Ass im Ärmel.
Wäre das alles so gewesen, dann hätten wir dieses Jahr eine ziemlich schlechte Ernte eingefahren. Doch zum Glück hat Carsten in den trockensten Wochen des Sommers eine Begrünung eingesät. Diese hat einen ordentlichen Teil des Niederschlags für sich beansprucht. Damit stand die Begünung in Wasserkonkurrenz zur Rebe. Folglich konnten sich auch viele Beeren nicht so vollsaugen. Sie blieben kleiner und damit länger gesund. Und ganz nebenbei wuchs unsere Begrünung prächtig und blühte wunderbar auf – eine Bereicherung für Mensch und Natur. Damit ist unsere Begrünung unser Superheld des Weinjahres 2023 gewesen.

Entspannung heißt das allerdings auch nicht.
Auch wir mussten uns beeilen um alle Trauben möglichst gesund heim zu bringen. Denn wir hatten ja nur einen kleinen zeitlichen Vorsprung. In unglaublichen 2,5 Wochen hatten wir alles geerntet. Üblich sind bei uns eigentlich 3,5 bis 4 Wochen. Das von der Natur vorgegebene Tempo war imens hoch. Das gaben auch viele eingesessene Winzer im Ort zu.

Neue Projekte von 2023:
Neben den Herausforderungen, gab es diese Ernte, aber auch sehr schöne Neuerungen im Weingut. Wir haben dieses Jahr in drei Weinbergen mit der Handlese begonnen. Alle drei Weinberge waren entblättert und deutlich ertragsreduziert. Hier haben wir enorm gute Qualitäten geerntet. Mengenmäßig aber auch sehr kleine. Alle drei Weine haben ca. 200 Liter ergeben. Mit dabei war auch eine neue Rebsorte: Der Syrah. Die Rotweinsorte ist bekannt für komplexe und kräftige Weine. Bei uns soll er noch mindestens 1 Jahr in unserem kleinsten Holzfass liegen. Dieses hält 170 Liter. Dann haben wir noch einen hochreifen Chardonnay geerntet, der nun in einem ganz besonderen Holzfass liegt: Unserem ersten Barriquefass. Das 225 Liter Fass ist aus französischer Eiche und soll dem Wein Komplexität und Dichte verleihen. Auch dieser Wein wird erst 2025 in den Verkauf kommen. Zu guter letzt haben wir noch eine Riesling Auslese per Hand gelesen. Vorgesehen ist, daraus einen edelsüßen Wein herzustellen. Da er aber noch am gären ist, kann man noch nicht 100% sagen ob es klappt. Dieser Wein wird sehr wahrscheinlich schon Mitte 2024 in den Verkauf kommen.

Zusammenfassen ein wirklich herausfordernder, aber auch schöner Jahrgang. Es waren tolle neue Projekte dabei, die wir in die Tat umsetzen konnten. Davon habe ich einige hier kurz vorgestellt. Aber ganz eventuell habe ich euch nicht von allen Projekten des 2023er Jahrgangs erzählt. Das ist aber eine Geschichte für das nächste Jahr.

Jetzt sind wir natürlich gespannt und voller Vorfreude, wie sich die Weine nächstes Jahr präsentieren werden. Zu probieren gibt es den Großteil des Jahrgangs wohl erst Ab Sommer 2024.

Freut euch mit uns.

Hochreife Chardonnay-Trauben per Hand gelesen.
Unser neustes Holzfass: Ein Barrique aus französischer Eiche. Momentan mit Chardonnay belegt.

Wine-Weekend 2023

Am Freitag, den 28. und Samstag, den 29 Juli 2023 findet unser nächstes Wine-Weekend statt.

Am Freitag, als entspannende After-Work Party, öfnnen wir ab 17:00 Uhr die Tore zum Weingut. Mit Essen, Wein und musikalischer Begleitung kann der Abend dann genossen werden. An der Gitarre wird wieder Steven McGowan stehen und dabei die besten Songs aus Rock und Pop covern. In unserem großen Hof, haben Sie die Möglichkeit die Livemusik hautnah zu erleben. Oder sich im Garten ein ruhigeres Plätzchen zu suchen und den Wein und den Gesprächen in harmonischer Atmospähre zur genießen.

Am Samstag öffnen wir ab 14 Uhr. Um 16 Uhr beginnt unsere Weinwanderung mit Jungwinzer Christian. Hier geht es, auf einer ca. 2 stündigen Wanderung in die Weinberge. Neben spannendnen Informationen zu unserem Weinbauort Uelversheim und unseren Weinbergen gibt es auch hier und da einen Schluck Wein zum probieren – Hier können Sie den Wein dort verkosten, wo er gewachsen ist. Als Highlight und krönenden Abschluss geht es am Ende der Wanderung in unseren Holzfasskeller. Zu sehen gibt es 60 Jahre alte Holzfässer, die schon vom Opa Theo verwendet wurden. -das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Abends wird Word Up Band für musikalische Unterhaltung auf unserem Hof sorgen. Jannet wird mir ihrer kraftvollen, souligen Stimme und Uli mit feinsten Gitarrensoli für einen gelungenen Abend sorgen.

An beiden Tagen ist für das leibliche Wohl gesorgt. In der Küche wird Blue Food stehen und Leckeres auf den Teller zaubern. Verdursten soll natürlich auch niemand, weswegen wir den aktuellen Jahrgang für sie kalt stellen werden. Unser Verkostungsraum wird auch an beiden Tagen geöffnet sein. Dort kann der aktuelle Jahrgang des Wein- und Sektangebots probiert werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Foto von Jana Thart

Der Jahrgang 2022

Vor gut zwei Wochen haben wir die Weinlese erfolgreich beendet. Damit geht mit die spannenste und entscheidenste Zeit für uns im Jahr zu Ende. Mit fast 5 Wochen Enrtezeit ging die Lese so lange, wie selten zuror. In den vergangenen Jahren waren wir oft schon nach 3,5 bis 4 Wochen mit der Ernte durch. Schuld an der diesjährigen langen Erntezeit war der häufige und auch teilweise intensive Regen. Dadurch waren immer wieder Lesepausen von bis zu zwei Tagen angegesagt, damit die Trauben wieder abtrockenen konnten und der Boden wieder befahrar wurde. Dass die Weinlese 2022 eher regnerisch wird, hätte im Sommer wohl niemad geglaubt. Denn eigentlich war der Sommer geprägt von Sonnenschein, Hitze und Trockenheit. Regen gab es den ganzen Sommer nur selten. Tagsüber hohe Temperaturen bis gut 35°C ohne nächtliche Abkühlung waren wochenweise angesagt.

Doch was heißt ein solches Extremwetter eigentlich für den Weinjahrgang?

Die vielen Sonnenscheinstunden im Sommer wussten die Reben sichtlich zu nutzen. Dier hohe Sonnenintensität führt bei den Reben nämlich zu einer hohen Photosyntheseleistung. Diese wiederum resultiert in einem schnell ansteigenden Zuckergehalt der Trauben. Doch gerade zu Beginn der Lese war genau das eine Herausforderung. Es musste nämlich darauf geachtet werden, dass der Zuckergehalt der Trauben nicht zu hoch ist. Das würde nämlich im trockenen Wein einen Alkoholgehalt mit bis zu 14 % vol. erzeugen. Angestrebt sind bei uns moderate 12,5 % vol.. Da viele Weinberge zeitglich reif wurden, sind wir sprichwörtlich von 0 auf 100 in den Herbst gestartet. Gegen Mitte der Lese wurde das Wetter dann jedoch regnerischer und kühler. Die Traubenreife verlangsamte sich und somit entstand auch mehr Zeit, damit die Rebe ihre sortentypischen Aromen bilden konnte.

Neben den rasch steigenden Traubenzuckergahlten, war eines aber noch viel markanter für die Weinlese 2022. Die intensive Sonnenstrahlung im Sommer ging an Rebe nicht spurlos vorüber. Auch die Rebe versucht sich vor der Sonne zu schützen. Dies geschieht unter anderem durch die Bildung von dickeren Beerenschalen. Die Beerenschale besteht hauptsächlich aus Phenolen, welche wir Menschen geschmacklich als bitter empfinden. Dies war auch in den frischen Mosten des Jahrgangs zu schmecken. Um dem entgegenzuwirken entschieden wir uns die Moste stärker mit Luft in Berührung kommen zu lassen. Die Luft oxidierte dabei die Phenole und ließ sie geschmacklich neutral werden. Dieser Vorgang ist allerdings nur im Most möglich. Im Wein würden zu viele Aromen oxidert. Für uns ein Mehraufwand der sich aber geschmacklich definitiv gelohnt hat.

Mittlerweile liegen aber alle Moste / Jungweine im Keller. Die ersten Weine probieren sich ausgesprochen aromatisch. Der Jahrgang 2022 wird aber auch deswegen bei uns so spannend, weil zwei Drittel unseres Jahrgangs im Holzfass liegt.

Seid also gespannt!

// Beitragsfoto von Jana Thart

Wine-Weekend am 15./16. Juli

Genau, wie im letzten Jahr öffnen wir für ein Wochenende im Juli Tür und Tor unseres Weinguts und feiern zusammen Wine-Weekend. Dieses mal findet das Fest Freitag und Samstag statt. Freitag öffnen wir ab 17 Uhr und Samstag ab 13 Uhr.

Was erwartet Sie bei uns?

Unser gesamtes Wein- und Sektangebot steht zum Verköstigen für Sie bereit. Zum Probieren gibt es auch unser dieses Jahr neu erschienes Weißweincuvée, mit dem Namen Sommer Dorscht. Dieser feinherbe Weißwein passt mit seiner Restsüße und dem geringen Alkoholgehalt von 11% vol. wunderbar in den Sommer. Man hätte es am Namen erahnen können. Weiterhin können Sie mit dem Juniorchef Christian auf Weinlagenwanderung gehen und sich unsere Weinberge zeigen lassen. Unterstütztung kommt vom Onkel Peter, der mit gefüllten Wanderrucksack ausgestattet, das ein oder andere Tröpfchen direkt am Weinberg ausschenkt. Die Dauer der Tour beträgt ca. 2 Stunden und findet Samstag um 16:30 Uhr statt. Eine kurze Anmeldung per Mail / Telefon ist ratsam. Wer danach eine Stärkung braucht, kann sich bei dem Bluefood Foodtruck leckere Speisen direkt auf unserem Hof zubereiten lassen. Abgerundet wird der Freitagabend mit Livemusik von Steven McGowan. Wer bei unserem letzten Hoffest dabei war, wird sich bestimmt an ihn erinnern. Dem vielfachen Wunsch unserer Kundschaft, Steven auch dieses Jahr bei uns auftreten zu lassen, wollten wir selbstverständlich nachkommen. Das Geniale bei Steven ist: Wer Songwünsche hat, ruft sie einfach. Beginn ist um 20 Uhr. Am Samstag Abend steht DJ Steve hinter den Turntables und wird der Stimmung einheizen. Zu hören gibt es alles Tanzbare aus Rock und Pop – Lasst die Aftershow beginnen.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch, dass an beiden Tagen unser Weinverkauf geöffnet ist, damit Sie auch zu Hause leckeren Ritzheim Wein genießen können.

Wir freuen uns auf euch.

Wir sind im Radio 2

 

In der Radiosendung von Antenne Mainz „Der Wein der Woche“ werden wöchentlich die leckersten Tropfen aus dem Mainzer Umland vorgestellt. Doch dieses Mal hätte die Sendung wohl eher „Der Secco der Woche“ heißen sollen. Unser Rosé Secco wurde nämlich vom Weinexperten Herbert Egner als besonders erfrischendes Sommergetränk ausgezeichnet. In dem gut zweiminütigen Radiobeitrag lassen die Moderatoren Herbert und Heiko jedem Zuhörer das Wasser im Mund zusammen laufen. Damit wurde bereits der zweite Wein bzw. Secco von unserem Weingut beim Radiosender vorgestellt. Wir sind super zufrieden und dankbar für diese Auszeichnung. Wer sich den Radiobeitrag nochmal anhören möchte, kann dies hier tun. Und wer danach Lust auf Rosé Secco bekommt, der gelangt hier zum Shop.

Radiobeitrag von Antenne Mainz

Das machen Winzer im Winter

Es ist kurz nach 8 Uhr an einem eisig kalten Dienstag morgen ingendwann im Januar. Carsten und Christian sitzen im Feldauto und fahren Richtung Weinberg. „Wenn es heute schon so kalt ist, dann sollten wir wenigsten zum Grauburgunder fahren. Der Weinberg ist steiler, da wird einem durch das Hoch- und Runterlaufen wärmer.“, so die Devise der beiden. Sie sind gut ausgerüstet: Winterjacke, Thermohose, Mütze und stromleitende Handschuhe. „Heute ist es so kalt, dass wir glatt Eiswein lesen könnten. Die Scheren hätten wir ja dabei.“ murmelt Christian vor sich hin, als er aus dem Auto in die Kälte steigt. Doch es sind keine normalen Scheren, die die beiden dabei haben. Es sind akkubetriebene Spezialscheren.

-Das Wachstum aus dem Sommer wird im Winter wieder zurückgeschnitten-

„Also wie war das? Einschalten, den Handschuh an die Schere halten, kalibrieren und dann wieder loslassen?“ fragt Christian. „Genau, die Schere sendet nämlich elektrische Signale in die Klinge und testet damit, ob sie auf deinen Handschuh trifft. Da dein Handschuh stromleitend ist, erkennt dies die Schere sofort und öffnet dann automatisch die Klinge. So soll verhindert werden, dass du dir in den Finger schneidest.“, entgegnet Carsten, als hätte er in seinem Studium nichts anderes gemacht. „Achso, und wenn ich demnach das Rebholz durchschneiden will, werden keine elektrischen Signale von der Klinge empfangen, weswegen die Schere auch nicht abbricht?“ Carsten nickt nur kurz und hat schon längst mit der Arbeit begonnen. Es ist nämlich klirrend kalt.

Auf dem folgenden Video sind die speziellen Handschuhe zu sehen, die für die Arbeiten mit Elektroschere notwendig sind. Das Material des Handschuh´s der den Zeigefinger schützt ist mit kleinen Drähten versehen. Damit können sich kleine elektrische Signale von der Hand auf die Schere übertragen. Wenn nun die Nicht-Schnitthand an die Klinge kommt, was natürlich am besten erst gar nicht vorkommt, bricht die Schere den Schneidvorgang ab.

 

 

 

 

Um das Wachstum im Sommer zu regulieren, werden mit dieser Schere im Winter Triebe und damit Knospen von der Rebe abgeschnitten.